Endlich Gardinen!

11. März 2009

Poel-GardinenEin weiterer Schritt zur perfekten Wohnung ist getan: heute hat mein Vermieter Herr Jensen mit mir die Gardinenstange angebracht. Besten Dank!

Ich denke, beim Anblick des Bildes wird es genau zwei Gruppen von Leuten geben:

  1. die, die die (<- ziemlich coole Wortkombi, he?) Hände überm Kopf zusammen schlagen und mich angesichts des orangen/gelben Blumenmusters für verrückt oder zumindest für „hippie“ erklären
  2. und die, die wissend lächeln, weil sie die Geschichte dieser Gardinen kennen.

Für die erste Gruppe sei gesagt, daß diese Gardinen über Jahre in der ehemaligen Familiendatsche auf der Ostseeinsel Poel hingen und ich damit jede Menge Kindheits- und Urlaubserinnerungen verbinde. Wie oft sollte ich damals Mittagschlaf machen aber konnte/wollte partout nicht… dann hab ich, da ich nun zwangsweise im Bett liegen mußte, die Blumen gezählt und versucht, versteckte Muster in ihrer Verteilung zu finden. Achja, das waren noch entspannte Zeiten. Wie gern würd ich heute manchmal im Büro Mittagschlaf machen oder zumindest Blumen zählen… ;-) Jedenfalls hab ich jetzt immer gleich Ferien- und Freizeitassoziationen, wenn ich nach Hause komme. Wer hat das schon?

PS: Wer aus der Verwandtschaft jetzt denkt: „Hey, der Hansi hat sich ein kleines Poel gebaut! Da mieten wir uns über’n Sommer ein!“ – da läßt sich sicher was deichseln, wenn ich gerade mal wieder für ein paar Wochen in den USA und damit außer Haus bin… Es gibt aber nur ein Bett – also LuMa nicht vergessen! ;-)


Mailingliste Finanzkrise

2. Februar 2009

Einige von Euch kennen es schon, andere interessiert es vielleicht: in unregelmäßigen Abständen verschicke ich an eine kleine Gruppe Auserwählter eMails mit (aus meiner Sicht) interessanten Hintergrundberichten zur aktuellen Finanzkrise. Das ist in der Regel ein Mix aus eingescannten Zeitungsausschnitten und Internetlinks zu Blogeinträgen, Podcasts und Videos.

Ich mache das deshalb nicht über diesen Blog hier, da einige der Materialien (Zeitungsartikel,…) natürlich urheberrechtlich geschützt und nicht frei übers Netz verfügbar sind. Für einige der Artikel oder Audiobeiträge habe ich auch ein paar Euro bezahlt, wenn sie nur über kostenpflichtige Zeitungsarchive zugänglich waren. Insofern möchte ich sie zwar nicht hier reinstellen, aber natürlich trotzdem gern für Familie, Freunde und Kollegen verfügbar machen.

Wer also von Euch Interesse daran hat, kann sich gern per Mail oder Kommentarfunktion melden und wird dann in den Verteiler aufgenommen. Wer schon auf dem Verteiler ist, braucht gar nix machen. Wer von dem Verteiler wieder runter will, braucht ebenfalls nur Bescheid sagen.

Happy Finanzkrise to you!


Was bisher geschah…

2. Januar 2009

Nun, wo der Blog online ist, will ich erstmal gleiche Ausgangsbedingungen für alle Leser schaffen und dazu ganz kurz die Highlights der letzten beiden Jahre in Bildern zusammenfassen:


Warum ausgerechnet ein Blog?

1. Januar 2009

Hallo liebe Leser – bekannte wie unbekannte!

Dieser erste Blogpost ist keine Rechtfertigung sondern das Manifest meiner neuen Kommunikationskultur. Schöner Satz, ne? Da hab ich auch lange dran gefriemelt… ;-) Aber mal im Ernst, warum springe gerade ich nun auch auf diesen ganzen Web 2.0 Spuk auf? Das hat im Wesentlichen drei Gründe:

  1. Es ist ein persönliches Experiment, offener mit meinem (Privat-) Leben umzugehen und meine immer noch reichlich vorhandenen Datenschutzbedenken abzubauen. Wer mich kennt, der weiß, daß ich Höhe- wie Tiefpunkte in meinem Leben gern und ohne Vorbehalt mit Anderen teile – Hauptsache die Pointe ist gut. Warum also nicht auch online? Und während ich soziale Netzwerke wie StudiVZ oder Facebook immer noch für Teufelszeug und STASI 2.0 halte, scheint ein Blog ein passabler Mittelweg. Denn in so einem Blog geht es eben nicht in erster Linie darum die eigene Person darzustellen, sondern darum, Erlebnisse, Buchempfehlungen und andere Facetten des eigenen Lebens mit Freunden, Familie und vielleicht auch dem einen oder anderen Fremden teilen. Und damit bin ich auch schon beim nächsten Punkt angelangt:
  2. Mit vielen von Euch schreibe ich mir regelmäßig lange eMails oder chatte per Skype. Da kommt es schon vor, daß man ein und dieselbe Geschichte mit ein und denselben Photos mehreren Leuten schreiben will. Rundmails sind (zu Recht!) verpönt, da sie unpersönlich und mit einem Megaanhang von Bildern hart an der Grenze zum SPAM sind. Mails haben generell etwas Belastendes: man fühlt sich verpflichtet zu antworten, beim Chatten ist es noch schlimmer. Ein Blog scheint da eine elegante Lösung zu bieten: alles was man sowieso allen mitteilen will, wird einfach gebloggt und jeder kann sich dann nach Lust und Laune zu einem selbstgewählten Zeitpunkt die Neuigkeiten durchlesen und Kommentare hinterlassen oder auch nicht. Meine eMails werden in Zukunft daher kürzer und eher persönlichen Dinge betreffen – alles andere könnt Ihr hier nachlesen. Ich bin gespannt, wie Ihr diesen Bruch empfinden werdet. Schreibt mir bitte unbedingt, welche Variante Ihr besser findet und warum. Wie gesagt, das hier ist ein Experiment, das durchaus ergeben kann, daß wir – ich (als Autor) und/oder Ihr (als Leser) – damit nicht zurecht kommen. Wir werden sehen… Aber auf eins freue ich mich unabhängig vom Feedback schon riesig:
  3. Endlich kann ich der bösen Frau vom Schlüsselnotruftelefon oder dem uneinsichtigen Schaffner in der Bahn sagen: „Sie und Ihr Arbeitgeber werden meine Schilderung dieser Geschichte demnächst in meinem Internetblog nachlesen können. Wie war gleich Ihr Name?“ ;-)

Viel Spaß also mit meinem neuen Blog,
Euer Hansi 2.0