Hallo liebe Leser – bekannte wie unbekannte!
Dieser erste Blogpost ist keine Rechtfertigung sondern das Manifest meiner neuen Kommunikationskultur. Schöner Satz, ne? Da hab ich auch lange dran gefriemelt…
Aber mal im Ernst, warum springe gerade ich nun auch auf diesen ganzen Web 2.0 Spuk auf? Das hat im Wesentlichen drei Gründe:
- Es ist ein persönliches Experiment, offener mit meinem (Privat-) Leben umzugehen und meine immer noch reichlich vorhandenen Datenschutzbedenken abzubauen. Wer mich kennt, der weiß, daß ich Höhe- wie Tiefpunkte in meinem Leben gern und ohne Vorbehalt mit Anderen teile – Hauptsache die Pointe ist gut. Warum also nicht auch online? Und während ich soziale Netzwerke wie StudiVZ oder Facebook immer noch für Teufelszeug und STASI 2.0 halte, scheint ein Blog ein passabler Mittelweg. Denn in so einem Blog geht es eben nicht in erster Linie darum die eigene Person darzustellen, sondern darum, Erlebnisse, Buchempfehlungen und andere Facetten des eigenen Lebens mit Freunden, Familie und vielleicht auch dem einen oder anderen Fremden teilen. Und damit bin ich auch schon beim nächsten Punkt angelangt:
- Mit vielen von Euch schreibe ich mir regelmäßig lange eMails oder chatte per Skype. Da kommt es schon vor, daß man ein und dieselbe Geschichte mit ein und denselben Photos mehreren Leuten schreiben will. Rundmails sind (zu Recht!) verpönt, da sie unpersönlich und mit einem Megaanhang von Bildern hart an der Grenze zum SPAM sind. Mails haben generell etwas Belastendes: man fühlt sich verpflichtet zu antworten, beim Chatten ist es noch schlimmer. Ein Blog scheint da eine elegante Lösung zu bieten: alles was man sowieso allen mitteilen will, wird einfach gebloggt und jeder kann sich dann nach Lust und Laune zu einem selbstgewählten Zeitpunkt die Neuigkeiten durchlesen und Kommentare hinterlassen oder auch nicht. Meine eMails werden in Zukunft daher kürzer und eher persönlichen Dinge betreffen – alles andere könnt Ihr hier nachlesen. Ich bin gespannt, wie Ihr diesen Bruch empfinden werdet. Schreibt mir bitte unbedingt, welche Variante Ihr besser findet und warum. Wie gesagt, das hier ist ein Experiment, das durchaus ergeben kann, daß wir – ich (als Autor) und/oder Ihr (als Leser) – damit nicht zurecht kommen. Wir werden sehen… Aber auf eins freue ich mich unabhängig vom Feedback schon riesig:
- Endlich kann ich der bösen Frau vom Schlüsselnotruftelefon oder dem uneinsichtigen Schaffner in der Bahn sagen: „Sie und Ihr Arbeitgeber werden meine Schilderung dieser Geschichte demnächst in meinem Internetblog nachlesen können. Wie war gleich Ihr Name?“
Viel Spaß also mit meinem neuen Blog,
Euer Hansi 2.0
2. Januar 2009 um 14:25 |
Neuzugang in der Blogosühäre: http://altdruck.wordpress.com/...
Silvester hat er noch bei uns auf der Silvester-Party „Scarborough Fair“ gesungen und nun ist er in neuen Welten
unterwegs: Hans-Jörg ‘hansi’ Schulz hat pünktlich zum neuen Jahr sein Blog gestartet.
Herzlich Willkommen in der Blogosphäre, Han…
2. Januar 2009 um 17:31 |
Na, das nenne ich ja mal einen guten Vorsatz für das Neue Jahr! Werde sicher häufiger mal vorbeischauen, um zu sehen, was es bei Dir Neues gibt.
Viele Grüße
Nelly
8. Januar 2009 um 22:16 |
Na Hansi,
mir gehts wie Heidi. (Bei mir ist es auch das erste Mal.)
Mit einem reinen Gewissen hat man da ja auch nichts zu befürchten.(Das war auch schon bei der Stasi so, oder ähnlich.)
Doch wie privat darf ich jetzt werden?
Kann ich über meine Hämorrhoiden faseln?
Sind Waltrauts und Guidos kompromittiert?
Fragen über Fragen.
Auf alle Fälle, viel Spaß beim Experimentieren!
Gruß Ronny